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>>Egomania |
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Der sympathische Texter von nebenan stellt sich vor: Gezeugt in den 70'ern, geboren in den 80'ern, aufgewachsen in Rumänien, Deutschland und dem Bauernhof, Jugend in Stuttgart verbracht, schlechte Englischnoten mit einem High-School Jahr USA ausgemerzt, Führerschein doch bestanden, Abitur erfolgreich durchgelitten, im 1. Praktikum nach 6 Wochen rausgeflogen, am nächsten Tag am Fließband in der Fabrik wiedergefunden und dort genug Geld für eine halbe Weltreise verdient, halbe Weltreise, Grafik-Studium, nach 4 Semestern beschlossen, nach Hamburg zu gehen, Texterschmiede Semester 7, Medienmanagement-Studium, erste richtige echte Internetseite, fertig. Soweit der Stand meiner Kurzbiographie bis zum 1. August 2005.
Warum das Ganze? In einem Magazin (Max, 11/2005) musste ich folgendes schockiert lesen: "Im Grunde ist es doch so: Menschen gieren nach Verständnis, Anerkennung und Bewunderung. Wahrscheinlich gibt es deshalb so viele Blogger. Denn Blogger sind Menschen, die von der Welt wahrgenommen werden wollen. Egal, ob sie etwas zu sagen haben, oder ob sie nur glauben, etwas zu sagen zu haben: Sie schreiben es auf, sie sprechen es aus, sie fotografieren und sie filmen es. Blogger sind keine Schriftsteller, keine Moderatoren, keine Regisseure und keine Schauspieler, sondern Menschen, die sich dem Wunsch nach ein wenige Ruhm hingeben und ihr Stückchen Berühmtheit ganz ohne Castingshow oder Karriereplanung gefunden haben." Warum blogge ich? Am Anfang stand die Langeweile. Um meine Zeit jedoch nicht zu verschwenden, habe ich beschlossen, HTML zu lernen. Wenn man etwas lernen will, muss man ein Ziel haben, das einen motiviert. Mein Ziel war meine eigene Homepage. Damit diese Homepage jedoch nicht zu einer HTML-Leiche in den Weiten des WWW wird, wollte ich sie mit Leben füllen. Deshalb blogge ich. Also blogge ich, um zu lernen. Anfangs zunächst "How to HTML", später dann wie denn das Ganze mit dem Internet, Bloggen, Verlinken, Google-Ranks, Virusmarketing, Google Ad-Sense, Vlog, Podcast, Moblog, RSS-Feed, Blogroll, Trackbacks usw. funktioniert. Als angehende Medienmanagerin sollte man so etwas vielleicht wissen. Schaden kann es wohl nicht. Dann stelle ich auch tagtäglich fest, dass je mehr man schreibt, man umso besser formulieren kann. Wenn ich mich also mal langweilen sollte, feile ich in Gedanken an einer lustigen Formulierung für den nächsten Blog (oder heisst es das Blog?). Da BWL unlustig war, ist und vermutlich auch immer bleiben wird, bleibt mir mein Blog als kleines kreatives Refugium. Und ja, letzten Endes blogge ich auch, um furchtbar reich und berühmt zu werden. Ein bisschen Eitelkeit ist sicher mit im Spiel, sonst hätte ich mir nicht die Finger beim Illustrieren wundgescheuert. Vielleicht sieht das ja jemand und es gefällt ihm oder ihr und diese Person beschließt, mir das auch zu sagen und mir damit meinen Tag zu versüßen. In diesem Sinne: Come on, feel the Sympatexter! |
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