Budapest mit Kinder: Tag 11 – Zum Flughafen und bye bye Budapest

Der letzte Tag in Budapest beginnt mit einem zünftigen Reste-Essen. Der Kühlschrank muss schließlich geleert werden. Tomatensalat, Omlett und Avocadocreme. Dazu Brötchen vom Vortag und ein Kilo Mandarinen. Mit einem *rülps* vollen Magen gehts dann ein letztes Mal auf einen Spielplatz bei uns in der Gegend. Wir erfreuen uns daran, dass unsere Zwergdame mittlerweile sooo gut ungarisch spricht und sich rotzfrech Spielzeug von anderen, na, sagen wir “klausleiht”.

Spielplatz

Dann müssen wir auch schon langsam zum Flughafen aufbrechen. Und die Frage lautet: Öffentlicher Nahverkehr? Wir müssten mindestens zwei mal umsteigen – ziemlich uncool mit Rucksäcken, Handtasche, einem Kleinkind im Buggy und einem Baby in der Manduca. Also: Taxi!

Seit dem Herbst 2013 gilt in Budapest ein einheitlicher Tarif für Taxis: 280 HUF pro Kilometer bei 450 HUF Grundkosten (quasi fürs Einsteigen). Also, zumindest bei “Főtaxi“. Das sind die gelben Taxis die den Tarif gut sichtbar durch die Gegend spazierenfahren. Da kann man bedenkenlos einsteigen. Für iOS und Android gibt es die FŐTAXI-App mit der Telefonnummer. Diese App funktioniert genauso wie bei uns MyTaxi. Es empfiehlt sich dringend, mit FŐTAXI zu fahren, um nicht Opfer der Budapester Taxihyänen zu werden. Oder, wenn man Lust auf Abenteuer hat: man verhandelt mit einem Fahrer eines andersfarbigen Taxis schon vor Fahrtbeginn. Gute Ungarischkenntnisse werden empfohlen. Und nicht vergessen: Außerhalb von Budapest gilt ein höherer Tarif. Deshalb immer schön darauf achten, dass der Taxifahrer innerhalb von Budapest nicht mit dem höheren Tarif fährt.

Ferenc Liszt Flughafen in Budapest

Wenn man es dann ohne größere Nervenverluste zum Ferenc Liszt Flughafen geschafft hat, empfiehlt sich ein kleiner Abstecher in die Kinderspielecke. Diese befindet sich auf der oberen Etage und ist sehr gut ausgestattet (ja, sogar mit einem Fernseher). Eltern können sich praktischerweise direkt neben der Spielecke einen Kaffee gönnen und den Kindern beim Spielen zuschauen. Toiletten und Wickeltische sind auch gleich um die Ecke.

Kinderecke im Liszt Ferenc Flughafen

Und dann wird es auch schon Zeit für uns, diese schöne Stadt zu verlassen. Wir haben so viel erlebt und gesehen. Dabei haben wir soooo viel noch nicht gesehen: Das Kackac Játszóház, den Palast der Wunder, die Spielplätze auf dem Gellért-Hügel, die tollen Freibäder, die Margareteninsel usw. Aber dank einer unverhofften Hochzeitseinladung steht unser nächster Ausflug nach Budapest bereits fest: Viel früher als gedacht werden wir schon im September diesen Jahres zurückkehren und neue Seiten dieser riesengroßen und spannenden Stadt erkunden.

Das waren 11 Tage in Budapest:

Tag 0: Am Flughafen ankommen
Tag 1: Shoppen, Wochenticket, Westend und vergessene Badeanzüge
Tag 2: Aquaworld und Einkaufen
Tag 3: Einkaufen im Markt
Tag 4: Tropicarum und Szimpla Kert
Tag 5: Eleven Park
Tag 6: Spielplatzhopping und die Tücken des Spazierengehens
Tag 7: Király utca, Gozsdu udvar und die Budapester Synagoge
Tag 8: Göd und Einkaufen in Ungarn
Tag 9: Pfannkuchenfrühstück, Feneketlen tó und Patchwork-ÖPNV
Tag 10: Markthalle, Váci utca und Deák Ferenc tér
Tag 11: Zum Flughafen und bye bye Budapest

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