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Mittwoch, September 30, 2009
Verblendung (8/10)
 Ich mag eigentlich keine Krimis. Aber Verblendung finde ich ziemlich gut. Es könnte daran liegen, dass die Erzählstränge klar und sauber erzählt werden und sich bei mir nicht die übliche Krimi-Verschwörungs-Namens-Verwirrung eingestellt hat. Zudem sind die Schauspieler ziemlich gut. Die Rolle der Lisbeth ist womöglich die Rolle des Lebens für eine Schauspielerin. Dann ist es auch noch so ein Film, bei dem man das Buch nicht gelesen haben muss, um der Erzählung folgen zu könnnen. Und die Optik des Films ist rattenscharf.
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Samstag, September 26, 2009
Bundesgagswahl
Die etwa alle 4 Jahre wiederkehrende Wahl des größten nationalen Witzes. Hiermit reiche ich mit diesem Beitrag meine Kandidatur ein.
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Dienstag, September 08, 2009
"Antichrist" (4/10)
 Metaphorisches Gesülze mit Blutwurst. Aber schick siehts aus. Man sollte gar nicht den Fehler machen, verstehen zu wollen, was Lars von Trier mit diesem Film sagen will. Man nehme eine Handvoll Kulturkampf, Geschlechterkampf und Weinkrampf. Dazu eine Schere, ein paar Tiere und leidensfähige Schauspieler, schüttle alles gut durch und genieße das schön angerichtete, außen lecker knusprige und innen blutige Stück Celluloid. Vielleicht sollte Lars von Trier mal ins Saw-Franchising einsteigen und Saw VII drehen. Charlotte Gainsbourg hätte sicher ihre lichterlohe Freude daran.
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Mittwoch, September 02, 2009
"Taking Woodstock" (8/10)
 Einfach irgendwie ganz toll. Da wünscht sich mein drogen-, nikotin- und coffeinfreier Körper fast, ein paar Jahrzehnte früher geboren worden zu sein, nur um Woodstock miterlebt zu haben. Aber hey, wir haben ja BarCamps.
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"Inglorious Basterds" (6/10)
 Dieses ständige Rumgelaber in Tarantino-Filmen geht mir echt auf den Sack. Er hatte das bei "Kill Bill" besser im Griff - bei "Death Proof" war es ganz schlimm. Laber Laber Laber Laber Laber Peng. Blablabla blablabla jemand stirbt. Zwischendrin musste ich sogar lachen. Das kam echt total unerwartet, weil ich den Film absolut nicht sehen wollte und ich mich erst dazu durchgerungen habe, als ich eingeladen wurde. Da kann man ja nicht nein sagen. Zum Glück kam Brad Pitt nicht so oft vor, wie befürchtet, denn irgendwie finde ich den echt nervig. Die besten Szenen sind die mit dem Nazi-Bösewicht. Der Rest ist... lang.
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"Up" (10/10)
 Ja, so fühlt sich ein 10-Punkte-Film an: Man sitzt im Kinosessel und es wird einem ganz warm ums Herz. Im nächsten Moment muss man sich eine Träne verdrücken. Und ständig staunt man, wie leblose Pixelwesen einen derart zum Lachen bringen können. Oder ohne ein Wort zu reden, alles sagen. Und ich mag ja sowieso diesen Retrolook.
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