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Donnerstag, Juli 30, 2009
Sneak: Unter Strom (7/10)
 Abgesehen vom unlogischen Anfang (wie kommt ein Mordangeklagter im Gerichtssaal an zwei Schusswaffen?) und dem unlogischen Ende (wie entkommt die Baggage am Ende der Polizei?) ein ziemlich lustiger Film. Ganz nebenbei gibt es noch einen der womöglich schönsten Küsse der deutschen Filmgeschichte. Der Knaller: Die Psycho-Kommissarin.
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Freitag, Juli 24, 2009
Sneak: Summertime Blues (5/10)
 Der Film fängt gut an als Anleitung für Eltern wie man es nicht machen sollte. Eigentlich ist Alex ein ganz normaler Jugendlicher und kein Teenanger. Was erstaunlich ist bei solchen Eltern. Seine Mutter gibt ihren Job als Aktenschubse auf und will sich irgendwie im Filmbusiness verwirklichen. Alex' Vater kumpelt ungelenk rum ("sag' Steffen zu mir") und macht Kommentare, die wohl jedes Kind mit lebenslangen Komplexen und Schuldgefühlen beladen würden. Als sich die beiden scheiden lassen, wird Alex, der einen 15jährigen spielt aber eher wie 20 aussieht, genötigt, nach England zu ziehen. In eine Kleinstadt, in der fast niemand British English spricht. Dann führt er Ziegen gassi und verliebt sich in Miss Perfect - was er vorher natürlich niemals für möglich gehalten hätte. Miss Perfect, die die Scheidung ihrer Eltern vordergründig gut verkraftet hat, aber natürlich total darunter leidet, nennt ihn als Einzige Alexander. Das wird irgendwann ziemlich penetrant. Dann nennt sie ihn Alex. Dann wieder Alexander. Dann wieder Alex. Das wird irgendwann ziemlich verwirrend. Während seiner Verlieberei ist Alex umwütet von zahlreichen Emotionen, die sich nicht auf seinem jungendlichen Pokerface zeigen. Dafür auf der Tonspur, was manchmal ziemlich lustig ist. Ansonsten ist der Film so ein bisschen... langweilig. Wobei "langweilig" vielleicht das falsche Wort ist. Aber im Moment fällt mir kein besseres ein.
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Dienstag, Juli 14, 2009
Wort des Tages: Kernklafftwerk
Auch: AtomklafftwerkEin eher unsicheres Exemplar jener industrietechnischen Anlagen, die durch (mehr oder weniger) kontrollierte Kernspaltung Energie gewinnen.
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Sneak: Hangover (9/10)
 Ja, ich bin selbst überrascht, dass ich einem Film mit einem so dämlichen Filmposter eine so gute Wertung gebe. Aber: Ich mag Überraschungen. Und deshalb mag ich Sneakfilme, die mich trotz meiner negativen Erwartungen (Junggesellen-Abschied in Las Vegas gerät irgendwie aus dem Ruder - was soll dabei schon rauskommen?) sehr positiv überraschen. Da ist zum Beispiel dieser Chinese, der in einem Kofferraum eingepfercht dem ersten, der den Kofferraum öffnet, ins Gesicht springt. Oder dieser "fette Jesus" oder das Huhn (dessen Existenz eine der ungelösten Fragen des Universum ist) oder dass Running Gags nie bis zum bitteren Ende ausgelutscht werden oder die Tatsache, dass sich jeder in meinem Umkreis bis zur Heiserkeit totgelacht hat (inklusive mir). Oder der witzigste Abspann, den ich seit langem gesehen habe. Oder, oder, oder: Viele Gründe, sich diesen Film anzusehen.
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Montag, Juli 13, 2009
I can haz Dunkelkammer!
 Endlich! Alles beisammen. Jetzt: Lustiges Chemie-Gepansche.
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Dienstag, Juli 07, 2009
Sneak: Pink (2/10)
 Was soll man über einen Film schreiben, von dem man im Internet nicht mal ein einigermaßen akzeptabel aufgelöstes Kinoplakat findet? Das gabs zuletzt nur bei Videokings. Ein schlechtes Zeichen. Die Protagonistin, Pink, schreibt Gedichte und hat drei Verehrer. Alle drei lieben sie, sie liebt alle drei. Aber sie muss/will/soll sich entscheiden. Also macht sie eine Liste mit den Qualitäten aller drei Verehrer in allerlei Lebenslagen. Geld, Persönlichkeit, Sportlichkeit (...) werden von 1 bis 10 bewertet. Am Ende entscheides das höchste arithmetische Mittel über das erste Ja-Wort. So geht es dann weiter, bis sie bei Verehrer Nr. 3 angelangt ist. Zwischendrin macht sie noch mit einer Frau rum (in dieser Szene hat ein Mann fluchtartig das Kino verlassen. Entweder hat ihm die Szene absolut überhaupt nicht gefallen oder sie hat ihm absolut super gefallen). Der Film hatte seine Momente. Und Hannah Herzsprung ist wirklich eine tolle Schauspielerin. Wenn ich mehr Positives über diesen Film sagen müsste, würde ich lügen. Was will uns dieser Film sagen? Dass Liebe nicht durch den Taschenrechner geht? Dass man nicht auf seltsame Stimmen hören soll, die in der Kirche zu einem sprechen, weil das nur zu Tod und Geschlechtskrankheiten führt? Dass Heiraten doof ist? Um die Frage mit den Worten der Protagonistin zu beantworten, die auf die Frage, was ihre Gedichte aussagen sollen, antwortet: Nichts. Der Film hinterlässt so viele unbeantwortete Fragen, wie zum Beispiel: Warum? Er weckt ständig Erwartungen, die nicht erfüllt werden. Manche mögen das für einen furchtbar kreativen und subversiven Kniff des Regisseurs halten. Aber wenn man schon mit Erwartungen und Klischees spielt und diese in die Irre führt, dann bitte mit einer sinnvollen, überraschenden oder spannenden Auflösung. Aber so? Mal denkt man, dass es der dritte Mann auch nicht mehr lange an ihrer Seite macht, ein anderes Mal sieht man sie schon Rainer heiraten, den mysteriösen vierten Mann aus der Bahn, der dann aber doch keine Rolle spielt. Dann prophezeit man aufgrund der unheilvollen Kameraführung, dass die Schwangere von der Leiter fällt und eine Fehlgeburt erleidet. Von der Leiter fällt sie tatsächlich, bricht sich aber nur den Arm. Der Film ist da schon vollkommen am großen Gähn gescheitert und in ruhigen Bildern abgesoffen. Plötzlich ist der Film vorbei, verendet an einem Happy End. Das ist mal ein Plottwist, um nicht sogar zu sagen, ein Plotquit.
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Montag, Juli 06, 2009
Kino: Ice Age 3 (8/10)
 Ich habe mich totgelacht. Auch wenn ein paar Sachen total dämlich waren. Zum Beispiel die Dinosaurier. Jeder Mensch (außer einigen uneinsichtigen Kreationisten) weiß, dass Dinosaurier und Mammuts nicht zur gleichen Zeit gelebt haben. Und schon gar nicht in einem Treibhaus unter einer Eisschicht während der Eiszeit. Und befruchtete Eier sterben innerhalb kürzester Zeit wenn sie nicht gewärmt werden. Egal. War trotzdem sehr lustig. Viele Gags sind gut gelungen und die Gag-Dichte war erstaunlich hoch. Sogar im sonst so trägen mittleren Drittel. Und in 3D ist das Ganze noch viel cooler! Die Jagdszene am Anfang ist reines Rumgepose der Animatoren. Da zeigen sie, was sie drauf haben. Und es macht Spaß, zuzusehen. Daher meine Empfehlung: Unbedingt in 3D anschauen!
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Freitag, Juli 03, 2009
Wort des Tages: "Keinwagen"
Klein, kleiner, kein: Die Evolution des Automobils.
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