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Dienstag, Juni 30, 2009

Kino: Transformers II (5/10)























Am Anfang sage ich noch "Ich fand den ersten Teil der Transformers so geil - da muss schon einiges kommen, um mich zu enttäuschen.

Tadaaa! Enttäuschung.

Story, anyone? Das, was von der Story übrig blieb, tröpfelte langatmig zwischen viel zu langen Actionsequenzen vor sich hin. Die zwei dämlichen Autobots nerven nur, sind peinlich und gehören auf den Schrottplatz. Transformers, die wie Menschen aussehen, haben eher was von Terminatoren und wirken, als hätten sie sich im Film geirrrt. Die ZackBoomBang-Szenen mögen zwar beeindruckend sein - sie sind aber zugleich unübersichtlich und überdosiert.

Es gibt aber auch gute Seiten: Shia Labeouf ist drollig anzusehen und von der tiefen und sonoren Stimme von Optimus Prime kriege ich eine angenehme Gänsehaut. Ansonsten ist der Film solalanaja

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Mittwoch, Juni 24, 2009

Wort des Tages: Pengsion

Todesursache Ruhestand.

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Dienstag, Juni 23, 2009

Sneak: Haunting in Connecticut (2/10)
























Von unabhängiger Stelle wurde mir kurz vor der Sneak eine 8 für den Überraschungsfilm gewünscht. Leider ist der Film am anderen Ende der sympatexter'schen Werteskala aufgeschlagen.

Es geht um eine Familie mit einem krebskranken Sohn, der eine besondere Behandlung braucht. Deswegen zieht die ganze Familie in die Nähe des Krankenhauses in ein (selbstverständlich) von bösen Geistern besessenes Haus. Das Haus ist besessen, weil da jemand ein paar Leichen im Keller hat. Ektoplasma! Am Ende ist das Haus abgefackelt und der Sohn geheilt.

Ein Wunder? Mysteriös? Gruselig? Ja! Wenn ich 6 Jahre alt wäre und noch nie einen Horrorfilm gesehen hätte. Zwischendrin fragte ich mich, wann denn, nach diversen religiösen Weltanschauungen die Seele im Todesfall den Körper verlässt. In diesem Film lässt sich die Seele nämlich ganz schön lange Zeit. Wenn ich das richtig verstanden habe, hat der Leichenbestatter die Leichen ausgebuddelt, sie irgendwie verunstaltet und für Séancen benutzt. Daraufhin waren die Geister dieser Toten in dem Haus gefangen und not amused. Sowas soll, laut dem rumänischen Geistlichen, vorkommen, wenn jemand gewaltsam, plötzlich oder in Zusammenhang mit starken Emotionen wie Angst und Zorn stirbt. Also, in geschätzten 99% aller Todesfälle seit Bestehen der Menschheit. Vielleicht wurde es nach den ersten 10.000 Todesfällen durch Säbelzahntiger in der Hölle zu voll, und die Geister machen seitdem einen auf weltliche Zelt-, Höhlen- und Hausbesetzer.

Haunting in Connecticut ist total banal, langweilig und vorhersehbar. Niemand stirbt. Außer in Rückblenden (und das zählt nicht). Ein bisschen Gruselstimmung wollten die Beteiligten wohl dadurch aufkommen lassen, dass der Film angeblich auf wahren Begebenheiten basiert. Ja, ich kann mir schon vorstellen, was die wahren Begebenheiten waren: Ein Junge in Connecticut hatte Krebs. Ohgottohgott. Loserfilm.

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Freitag, Juni 19, 2009

Sneak: State of Play (4/10)






















Was soll schon dabei herauskommen, wenn man eine sechsstündige Serie auf Spielfilmlänge komprimiert? In meinen Augen ein mittelmäßiger, unübersichtlicher und anstrengender Schinken, der sich um Aktualität bemüht, indem er schreibende und bloggende Journalisten aufeinanderprallen lässt. Vor lauter Zeitungssterben gerät die Verschwörung schon fast in den Hintergrund.

[Off topic: Ich verstehe immer noch nicht, warum Journalisten so ein Problem mit dem Internet haben. Schließlich sind Internet und Journalismus keine sich ausschließenden Konzepte. Text ist Text - ob digital oder analog. Guter Journalismus ist medienunabhängig. Mit dem Bedeutungsverlust des Informationsträgers namens Papier wird seltsamerweise auch der Untergang einer Form der Berichterstattung verbunden - die freie, qualitativ hochwertige und für eine Demokratie so wichtige Presse. Dumm nur, dass Journalismus in keinster Weise ans Papier gekettet ist (physisch nicht. Aber psychologisch offenbar schon). Dass sich mit Onlinejournalismus noch nicht so viel Geld verdienen lässt wie zur Hochzeit des Printjournalismus, bedeutet eher, dass man sich über neue Konzepte Gedanken machen sollte (da gibt es bestimmt noch mehr potentielle Einnahmequellen als nur Werbung und Premiumzugänge), statt den Verfall des Status Quo untätig zu beheulsusen. Ein Verlag könnte ja mal versuchen, jedem Abonnenten einen E-Book-Reader in die Hand zu drücken und die Nachrichten dann per individuell abonnierbarer RSS-Schleuder veröffentlichen. Erlösmodell: 5 cent pro gelesenem Artikel. Einen Versuch wäre es wert. Würde bestimmt auch ein paar Wälder schonen.

Die Vorteile des Online-Journalismus liegen ja auch glasklar auf der Hand: Man braucht keine millionenteuren Geräte und Vertriebswege zur Verbreitung von Information. Und man muss die Druckerpresse nicht anhalten, wenn die Titelstory mal etwas länger braucht.]

Ein bisschen anstrengend ist das nicht ganz freiwillige Duo alter Zeitungshase (zynisch und leicht verwahrlost) und Bloggerin ("jung, billig, hungrig"). Dann werden noch ein paar private Verwicklungen abgefrühstück, bis man sich auch dem Ende und dem unvermeidbaren und ziemlich doof geratenen Plottwist nähert. Im strategisch richtigen Zeitpunkt, als ich vor lauter Verschwörung schon gar nicht mehr den Durchblick hatte (woher wusste die Ehefrau von den 28.000 Dollar?) macht das Internet den Kniefall vor dem Holzjournalismus, denn beim Lesen so einer weltbewegenden Verschwörungsgeschichte sollen die Leute "Druckerschwärze an den Fingern haben". So sind, für einen kurzen Moment, Print und Online in Harmonie vereint und alle im Verlag glücklich. Der Verlag wird wahrscheinlich trotzdem pleite gehen und die nächste Generation wird sich diesen Film in Zukunft mit genau der gleichen Befremdlichkeit ansehen, das sich manchmal beim Schauen alter Filme einstellt: Da rennen die Journalisten nach der Pressekonferenz zu den Telefonzellen und prügeln sich um die Telefonhörer. Ja, das waren noch Zeiten.

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Wort des Tages: Betrübsfeier

Unternehmensfestivität mit extrem schlechter Stimmung.

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Sonntag, Juni 14, 2009

Wort des Tages: Volkidiot

Wenn sich unfassbare Dummheit in einer Bevölkerung nicht mehr nur auf einige wenige Individuen beschränkt.

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Freitag, Juni 12, 2009

Wort des Tages: Aktentat

Verbrechen der Bürokratie gegen die Menschheit.

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Dienstag, Juni 09, 2009

Sneak: Drag me to hell (7/10)























Also, wenn ich so eine tolle Dienstleistung wie das Verfluchen von Menschen beherrschen würde, müsste ich bestimmt nicht um einen Kredit bei der Bank betteln. Christine Brown hätte der Zigeunerin den Kredit vielleicht nicht verweigern müssen, aber soll sie dafür gleich ewig in der Hölle schmoren? Bei solchen Horrorfilmen wie eben diesem oder zum Beispiel Saw (da wurden Menschen schon wegen weniger getötet) stellt sich für mich immer die Frage der Verhältnismäßigkeit. Wenn Leute eine Lektion lernen sollen, ist es aus pädagogischen Gesichtspunkten echt schlecht, wenn sie dabei sterben.

Egal. Selbstjustiz hin, ewige Verdammnis her - Horrorfilme müssen nicht logisch sein. Nachdem ich das akzeptiert und innerlich die Frage, ob eine Zigeunerin denn auch Atheisten verfluchen könnte, abgehakt habe, hat der Film plötzlich richtig Spaß gemacht. Die Szene, in der die alte Frau die blonde Protagonistin beißen will, aber leider ihre dritten Zähne (äh... verlegt?) verlegt hat, ist einfach fantastisch. Daran kommt nur noch die Szene mit dem Kätzchen ran. Wenn ich mich nicht gerade totgelacht habe (der Film ist doch eine Horrorkomödie, oder?), habe ich mich durchaus angenehm gegruselt oder geekelt. Die arme Christine Brown kriegt nämlich regelmäßig ordentlich was auf und in die Fresse. In Form von Schleim, Insekten oder Unterarmen. Tja, so ist das halt, wenn man verflucht ist.

Das Ende war mir dann doch ein bisschen zu sehr an "Thinner" von Stephen King angelehnt und vorhersehbar. Dennoch gut.

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Freitag, Juni 05, 2009

Wort des Tages: Komaraufen

Anderes Wort für Wrestling.

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Donnerstag, Juni 04, 2009

Wort des Tages: Schwachzinsaktion

Unsinniges aber dennoch oft gut verargumentiertes Angebot von Banken mit zu geringer Rendite für den Kunden.

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