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Donnerstag, August 28, 2008

Sneak

Flammen & Citronen (Tage des Zorns): 5/10

Dänischer Widerstand im zweiten Weltkrieg.























Dieser Film erledigt zwei Dinge mit Bravur: Gut aussehen. Und langweilen.

Es reicht einfach nicht, sehr gute Schauspieler in sehr ästhetische Kulissen zu setzen und sie machen zu lassen. Die Geschichte ist mindestens so wichtig. Und wenn diese seicht vor sich hin siecht und nur lokale Höhepunkte bietet, hat der Film ein Problem.
Ich bin kein Kostverächter, was Filme zum Thema "Drittes Reich" angeht und gegen biographische Filme habe ich auch wenig einzuwenden (außer gegen "Der Mongole"). Aber dieser Film war ein ästhetisches Rumgeschwurbel. Zwar mit vielen guten, kleinen Szenen und einem Spritzer Film Noir aber ohne Spannung. Ohne diesen Sog, den richtig gute Filme entwickeln und einen in ihren Bann ziehen.

Und dann noch diverse Kleinigkeiten: Im Abspann wird das weitere Schicksal von Flammes Vater erwähnt. Leider hat der Vater im Film so gut wie gar keine Rolle gespielt und die Erwähnung im Abspann hat überhaupt keinen Informationsgehalt. Denn alte Menschen sterben nun mal. Wenn das weitere Schicksal der beteiligten Personen im Abspann aufgegriffen wird, dann bitte mit einem Aha-Effekt. Aha, Bodils (Citrons Frau) Leben wurde durch die Beziehung zu ihm noch lange über den Zweiten Weltkrieg hinaus geprägt. Negativ? Positiv? Das wird nicht erwähnt.

Wäre ich Dänin, könnte ich sicher mehr mit diesem Film anfangen. Bin ich aber nicht. Und die Überlänge kann ich dem Film auch nur schwer verzeihen.

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Wort des Tages

Lageweile

Monotonie beim Sex und das Gefühl, dass die Zeit nicht geht und er nicht kommt.

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Dienstag, August 26, 2008

Wort des Tages

Totlandung

Der potentiell schlimmste Ausgang einer Notlandung.

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Montag, August 25, 2008

Wort des Tages

Pesteingang

Eingangskorb voller unerwünschter Emails.

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Samstag, August 16, 2008

Wort des Tages

Schmachtfeld

Blutiger Kampfplatz der Liebe.

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Freitag, August 15, 2008

Wort des Tages

Drahtseilkakt

Wenn man bei der Durchführung eines schwierigen Unterfangens die Balance nicht wahren kann und furios scheitert.

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Mittwoch, August 13, 2008

Wort des Tages

Unternehmensbrater

Unternehmensbrater bieten anderen Unternehmen Strategien für Misserfolg und eine baldige Insolvenz als Dienstleistung an.

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Preview

Elegy: 7/10

























Der beste Beweis, dass ein stiller, langsamer Film nicht langweilig sein muss. Die Protagonisten geben das wider, was die meisten von uns nur zu gut kennen: Den Lebenszyklus der Liebe.

Geschicktes Umgarnen des Auserwählten, Vortäuschung interessanterer Tatsachen, wie man sich zum Deppen macht, wenn man jemanden liebt, nagender Zweifel, rasende Eifersucht, langer Trennungsschmerz und sehnsüchtiges Vermissen der geliebten Person.

Nach Bandidas hätte ich nicht gedacht, dass ein Film mit Penélope Cruz gut sein kann. In solchen Belangen täusche ich mich gerne. Ben Kingsley, Dennis Hopper und Patricia Clarkson spielen zum Niederknien und führen einem vor Augen, was es bedeutet, alt zu werden: Der junggebliebene Geist muss sich dem zunehmend schwächer und faltiger werdenden Körper anpassen. Das geht in einer Gesellschaft, die das körperliche Altern mit Ignoranz und Ablehnung sanktioniert, zwangsläufig mit Verbitterung einher.

Ein Trost für alle, die an Liebeskummer leiden: Die Liebe kann zwar grausam sein, aber das Ende ist oft nur ein lokaler Schlusspunkt. "Ende" ist fast immer relativ.

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Dienstag, August 12, 2008

Wort des Tages

Kippenbekenntnis

"Ich kann jederzeit mit dem Rauchen aufhören, wenn ich will!"

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Montag, August 11, 2008

Wort des Tages

Rostblock

Ostblock 2.0

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Freitag, August 08, 2008

Wort des Tages

Gähnkompetenz

Die Fähigkeit eines Menschen, andere Mitmenschen unwahrscheinlich zu langweilen.

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Donnerstag, August 07, 2008

Sind wir nicht alle ein bisschen Dschingis Khan?

Der Regisseur von "Der Mongole" - Sergej Bodrow - spricht auf Spiegel Online über das (Epos? Drama? Äh...) Werk.

Er spricht u.a. davon, dass statistisch gesehen [!] jeder "200. Mann" (Frauen nicht?) genetisch von Dschingis Khan abstammt. Und dass bei der Premiere in St. Petersburg dem Publikum eine DNA-Analyse angeboten wurde, um das festzustellen. Und tatsächlich fand sich ein Nachfahre.

Sympatexter fragt sich: Woher haben sie die DNA-Probe von Dschingis Khan? Sein Grab wurde nie gefunden. Der Legende nach wurden alle Reiter, die seine letzte Ruhestätte mit den Hufen ihrer Pferde eingeebnet haben, getötet, damit sie die Lage des Grabes nicht verraten konnten. Und hat Dschingis Khan jemals eine DNA Probe hinterlegt, die 800 Jahre später noch verwertbar gewesen wäre? Eher unwahrscheinlich. Hmm...

Mein treuer Wissensspender Wikipedia klärt auf:

Im asiatischen Raum zwischen Pazifischem Ozean und Kaspischem Meer ist bei ca 8% der männlichen Bevölkerung eine gemeinsame genetische Signatur im Y-Chromosom feststellbar. Forscher datierten den Ursprung dieses Merkmals zwei bis drei Generationen vor Dschingis Khan. Es wird darum angenommen, dass er und seine nahen männlichen Verwandten für seine ungewöhnlich starke Verbreitung verantwortlich waren.

Ach so. Man kann also den Test machen, um festzustellen, ob man von Dschingis Khans Großvater abstammt. Oder von seinem Vater, Neffen, Onkel oder seinem womöglich fetten, hässlichen, untalentierten Cousin dritten Grades.

Toll.

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Wort des Tages

Gernkompetenz

Fähigkeit, die man gerne hätte.

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Mittwoch, August 06, 2008

Wort des Tages

Coolege

Ein toller Bürogenosse. Das Gegenteil vom Coolegen ist der Ollege.

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Sneak

St. Trinian's: 6/10
























Das Highlight des Films war Rupert Everett in der Doppelrolle Kunsthändler/Schulleiterin. Und letztere hat er so phantastisch gespielt, dass ich mich in jeder Szene mit ihm/ihr totgelacht habe. Nach ungefähr 5 Szenen hatte ich meine Lachanfälle schon bevor er/sie/es überhaupt irgendwas gesagt oder getan hat. Aber die Schulleiterin auch noch Camilla zu nennen, fand ich schon fast ein bisschen aufdringlich, denn sie sah der gleichnamigen Herzogin von Cornwall schon so extrem ähnlich, da hätte man den Zuschauer nicht noch mit dem passenden Vornamen auf den Running Gag stoßen müssen. Kronprinzenehefrauenbashing ist mir als Deutsche eher fremd, aber man sieht dem Film an, dass sie Spaß dabei hatten, also hatte ich auch Spaß daran.

Ich liebe Klischees und Slapstick. Doofe Witze hin oder her - solange sie charmant sind und mich zum Lachen bringen, habe ich da keine Schmerzgrenze. Ja, der Film war echt lustig. Bis die Mädels der Schule beschließen, ein Kunstwerk zu rauben. Dann kippt der Film dezent Richtung Langeweile und hält diesen Kurs bis zum Ende bei. Im letzten Drittel geht dem Film trotz rattenscharfer, bestrapster Frauen die Luft aus. Die Gag-Dichte ist leider nicht aufrechtzuerhalten, wenn man sich mit einer Story abquält.

Egal.

Wer das 20. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, wird bei diesem Film seine wahre Freude haben. Und der Rest wird sich auch amüsieren.

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Samstag, August 02, 2008

Wort des Tages

Persspecktive

Zukunftsaussicht bei übermäßigem Fastfood-Verzehr.

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Freitag, August 01, 2008

Wort des Tages

Mittagsbrause

Regenschauer zwischen 12 und 14 Uhr.

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