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Mittwoch, Mai 28, 2008
Wort des Tages
OffschwungEuphemismus für Rezession
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Dienstag, Mai 27, 2008
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Wort des Tages
DummentarEine blöde Bemerkung.
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Montag, Mai 26, 2008
Wort des Tages
RasenmehrerMittel zur Stimulation des Graswachstums (Dünger).
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Donnerstag, Mai 22, 2008
Kino
Indiana Jones IV: 3/10  Ich habe mich schon seit... Montag (Prom Night) nicht mehr so gelangweilt. Spoilers! Spoilers! Spoilers! Spoilers! Spoilers! Spoilers! Indiana Jones IV ist ein albernes und peinliches Spektakel, bei dem man ständig denkt, es ginge nicht schlimmer. Nur um anschließend eines Schlechteren belehrt zu werden. Schon die erste Szene ist computergeneriert und bereitet den Weg vor für computergenerierte Ameisen, Affen, Aliens und alles, was ich vergessen habe. Das ist auch das Einzige, was ich mir für diesen Film wünsche: Ich möchte ihn einfach nur vergessen. Dann kann mir der Zauber der ersten drei Filme erhalten bleiben. Statt dessen ist da jetzt der Nachgeschmack eines billigen Sequels, das nur dazu dient, Leute, die mit Indiana Jones aufgewachsen sind, wie Vieh ins Kino zu treiben um sie mit einer billigen Story, Effekthascherei und Boomboomzackpeng abzuzocken. Ich werde das Gefühl nicht los, dass Steven Spielberg undGeorge Lucas diesen Film nur gedreht haben, um einen "würdigen" Nachfolger für Indiana Jones einzuführen: Seinen (natürlich, was sonst?) Sohn. Dieser kann, nach einem Studium bei Daddy, in den nächsten Jahrzehnten neue archäologische Abenteuer erleben, die ich mir ganz sicher nicht anschauen werde. Aber das Schlimmste am Film, das total unindianajonesigste: Indy heiratet. Unfassbar. Spießig. Schlecht. Dieser Film ist nur Hardcore-Fans zu empfehlen und selbst die könnten sich langweilen.
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Dienstag, Mai 20, 2008
Sneak
Prom Night: 1/10  Das Beste an Prom Night ist das Kinoplakat. Und, na gut, das erste Lied war auch ganz gut. Dass der Soundtrack Entwicklungsarbeit für Tokio Hotel in den USA leistet, darf man auch noch anmerken. Ansonsten ist Prom Night ein Horrorfilm für Neunjährige. Opfer wehren sich kaum, sterben leise und bluten natürlich nur in homöpathischen Dosen. Der wundervollste Tag im Leben eines amerikanischen Teenagers ist die Prom Night. Ab da geht es nur noch abwärts. Der Film, hingegen, ist schon von Anfang an ganz unten. Alles an dem Film ist abgenutzt: "Schreckszenen" mit Badezimmerspiegeln, "Schreckszenen" mit lustigen Versteckspielen unter Betten, "Schreckszenen" in plastikverhangenen Baustellen. Nur die Schauspieler haben noch keinen Bart. Der Regisseur hatte wohl für den ganzen Film einen Liter Kunstblut zur Verfügung, von dem er am Ende immer noch einen halten Liter übrig hatte. Es ist eine Frechheit, Prom Night als Teenie Slasher zu bezeichen und z.B. mit Scream zu vergleichen. Denn während Scream tatsächlich ein Slasher ist, wird bei Prom Night quasi mit Wattestäbchen geworfen. Es gab schon viele schlechte Filme in der Sneak. Aber mit diesem Film hat sich Mr. Sneak einmal Auspeitschen mit Soße verdient. (Und fuck you, Blogger.com, dass du schon wieder seit Tagen rumzickst und meine Bilder nicht uploaden willst!)
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Wort des Tages
ExkalationEin heftiger Streit, der zur Trennung vom Partner führt. Nicht zu verwechseln mit Sexkalation, die in Versöhnung gipfelt.
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Montag, Mai 19, 2008
Werk
 Meine Photomission, ohne den Umweg über Photoshop die Bilder "direct to blog" zu posten, könnte einige Wochen lang in einem graublauen Farbmatsch enden. Ich muss den Blaustich wegtrainieren. Gleich mal in der Bedienungsanleitung nachschauen, wie man einen Weißabgleich macht. Naja, vielleicht wähle ich anfangs lieber andere Motive.
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Worterfindung des Tages
VerabraidungTerminvereinbarung für einen Raubzug. Meistens im Kontext mit World of Warcraft.
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Sonntag, Mai 18, 2008
Wie Twitter durch Umwege doch etwas Gutes hat
Twitter ist doof. Weil ich deswegen weniger blogge. Aber weniger twittern ist auch keine Lösung. Und noch weniger bloggen schon gar nicht. Also besinnt sich Sympatexter auf die Vorzüge des Bloggens: Texte mit > 140 Zeichen. Und Photos.

Hier das Werk Nr. 1: Eine idyllische Schafherde. Dahinter ist mein Cousin aus 4500 Metern mit einem Fallschirm schreiend aus dem Flugzeug gesprungen. Aber ein schwarzer Punkt vor grauem Himmel ist sicher weniger spannend anzuschauen, als diese Komposition aus angeblich 1000 Schafen. Weil ich so ein fauler effizienter Mensch bin, habe ich mich dazu entschlossen, die Bilder (hoffentlich täglich. Haha) so zu veröffentlichen, wie sie entstehen. Ohne Tonwertkorrektur, Gradationskurven und künstlerisch hochwertige Bildausschnitte. Der einzige Luxus, den ich mir gönne, wird mal eine 90Grad-Drehung sein. Jetzt muss ich nur noch photographieren lernen. Ich habe eine Mission. Danke, Twitter.
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Freitag, Mai 16, 2008
Worterfindung des Tages
Zerstörungsw00t
Die Freude am Kaputtmachen.
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Mittwoch, Mai 14, 2008
Worterfindung des Tages
FuttersyntheseProzess, bei dem Lebensmittel durch Wärmeenergie in köstliche Speisen umgewandelt werden. Bei Sonnenschein nicht nur in Küchen, sondern auch im Freien anzutreffen.
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Sonntag, Mai 11, 2008
Wort des Tages
FeuerzungenbowleDas offizielle Getränk des Heiligen Geistes.
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Freitag, Mai 09, 2008
Wort des Tages
WeißwulstWurstartige und mit klumpigem Fett gefüllte Körperausdehnung, die vor allem im Sommer gerne ausgepackt und der unschuldigen Öffentlichkeit präsentiert wird.
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Lesung
Charlotte Roche, Feuchtgebiete: 10/10  Charlotte Roche ist die Vorreiterin der Popelkultur. Und sie macht ihren Job phantastisch. Sie sitzt da in ihrem Gardinenkleidchen, liest aus ihrem Buch vor und lacht zwischendrin mal total dreckig, mal ganz verschämt. Dann gießt sie sich ganz unschuldig ein bisschen Mineralwasser ins Glas, trinkt und erzählt von Hämorrhoiden und getrocknetem Sperma unter Fingernägeln. Mich haben diese ganzen Ekligkeiten, an denen sich die Presse und der Rest der Welt auf- oder abgeilt, kalt gelassen. Schließlich ist Sympatexter selbst eine Frau, die zwar (noch?) nicht in die körperlichen Weiten der Analfissuren vorgedrungen ist, aber dennoch so manches Erlebnis der Protagonistin aus "Feuchtgebiete" nachvollziehen kann. Zum Beispiel Haare auf dem großen Zeh und an Körperstellen, die niemals Tageslicht sehen oder Pupsen in der Badewanne. Das habe ich wahrscheinlich mit 95% aller Frauen gemeinsam. Der Rest hat keine Badewanne. Ich habe Feuchtgebiete nicht gelesen. Und ich werde es wahrscheinlich auch in Zukunft nicht tun. Aber hey, ich hatte viel Spaß bei der Lesung. Und nicht nur ich: Das Publikum hat in allen Tonlagen und Lautstärken gekichert, gelacht und gejohlt. Spätestens bei der Fragerunde habe ich richtige Schwierigkeiten gehabt, mir vor Lachen nicht in die Hose zu pinkeln. Brav wurden wir von Frau Roche auch als eines der besten Publiküme getätschelt, vor denen sie bisher lesen durfte. Und ich küre Charlotte Roche zur tollsten Moderatorin mit oder ohne Sendung im Deutschen Fernsehen.
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Show
Blue Man Group: 10/10  Ein bisschen Biologie, einiges an Medienkritik, viel Musik, sehr viel Papier und extrem viel zu Lachen. (Vor allem das mit der Kanalisation und dem Rasierer. Ich habe mich totgelacht.)
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Dienstag, Mai 06, 2008
Kino
Brügge sehen und sterben?: 7/10  Wo ist Brügge? In Belgien. Und Brügge ist schön. Man könnte fast den Eindruck bekommen, der Film sei vom Belgischen Tourismusverband gesponsert. Ich will auch nach Brügge. Und nun zum Film: In den Hauptrollen sind zu sehen: zwei Auftragskiller, der Chef der beiden Auftragskiller, die neue Freundin eines der beiden Auftragskiller, ein Gnom, ein einäugiger Bandit und, ja, Brügge. Ziemlich viele der Protagonisten werden am Ende des Films tot sein, aber Brügge existiert weiter. Der Film ist gut, wenn er nicht gerade langweilig ist. Und dann, peng!, fällt ein Typ vom Himmel. Der ist dann natürlich tot. Aber immerhin hat er davor Brügge gesehen.
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Montag, Mai 05, 2008
Kino
Terra: 10/10  Das Tolle am internationalen Trickfilmfestival: 1. Man sieht Filme, die man sonst nie gesehen hätte und später wohl nie wieder zu sehen bekommt. 2. Oft sind die Regisseure anwesend, die man nach dem Film mit Fragen löchern kann. So auch bei Terra. Der Regisseur Aristomenis Tsirbas hat uns einige interessante Dinge über Terra erzählt: Es arbeiteten maximal 15 Animatoren parallel an Terra, was verglichen mit Disney/Pixar Blockbustern ein Bruchteil ist. Terra entstand mit einem Minimalstbudget, das anfänglich mit eigenen Ersparnissen und Kreditkarten angehäuft wurde. Was an Zeit und Geld fehlte, wurde mit Talent und Erfindungsreichtum wett gemacht. So haben die meisten Figuren keine oder wenige Haare, was den Animationsvorgang erheblich vereinfacht und der Story nicht weh tut. Terra ist einfach ein wunderschöner Film, der einen an der Hand nimmt und in seine eigene Welt reinzieht. Und, ganz nebenbei bemerkt, eine Independent Produktion, der man an keiner Stelle das kleine Budget oder das winzige Animatorenteam ansieht. Hoffentlich findet Terra einen Verleiher und schafft es in die Kino. Denn dieser Film hat mich besser unterhalten als so manches haariges Nagetier von Disney.
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Sonntag, Mai 04, 2008
Wort des Tages
UnderatementDie Untertreibung bei der Nahrungsaufnahme.
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Freitag, Mai 02, 2008
Wort des Tages
AufbäumarbeitenDas Zusammensuchen der Motivation, die nötig ist, um sich morgens aus dem Bett zu hieven.
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