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Donnerstag, November 30, 2006
Kino
Marie Antoinette: 5/10. Der Film war stellenweise ganz nett, dann wieder endlos lange langweilig. Aber vielleicht sollte dies bloß die Langeweile am Hofe von Versailles illustrieren? Das ist dem Film gelungen.
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Mittwoch, November 29, 2006
Heldentaten morgens um halb zehn in Deutschland
Viele lamentiere lautlos. Aber einer ist aufgestanden und hat der Masse der Klagenden eine Stimme verliehen: Sehr geehrte Damen und Herren, eines muss jetzt mal gesagt werden - und zwar auf Deutsch:"Das neue Layout von Xing ist echt scheiße!" Mit freundlichen Grüßen!Sören, du bist mein Held.
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Dienstag, November 28, 2006
Sneak
Flutsch und weg: 9/10 Sehr lustiger Film. Vor allem die singenden Nacktschnecken. Netter Pluspunkt: Deutschland wurde in diesem Film Fußball-Weltmeister. Ergo: Anschauungsbefehl an alle!
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Montag, November 27, 2006
StudiVZ - the neverending story
SpOn ist ja bekannt dafür, nicht allzu schnell auf Trends zu reagieren. Es geht mal wieder um das Thema StudiVZ und diesmal speziell um die Sache mit dem "Massengruscheln" von ahnungslosen Frauen. DonAlphonso sagt, das sei Stalking. Andere sagen, das sei harmlos. SpOn hat das jetzt verlinkt, und so komme ich aufgrund einer Serverüberlastung nicht mehr in den Genuss der Kommentare bei Don. Ich habe den Verdacht, dass der SpOn-Redakteur sich beim Schreiben dieses Artikels an Dons Blogbeitrag hier orientiert hat. Das zeigt, wie stark Blogs, obwohl sie selbst öffentlich kaum wahrgenommen werden, die öffentliche Meinung beeinflussen können. Daher sollte sich jeder Blogger ab einem gewissen Traffic (dreistellig? Vierstellig? Keine Ahnung...) beim Schreiben seiner Verantwortung bewusst sein. Aber was heisst das? Den Mund halten? In diplomatisch ausweichender jein-Manier Kritik in möglichst unverbindliche Worthülsen packen? Ich lese dort sehr gerne mit, da er nicht gängiger Weichspüler-Mentalität verfallen ist. Don kommt knallhart auf den Punkt. Das tut manchmal (manchen) weh. Go on, Don.
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Freitag, November 24, 2006
Geht es eigentlich nur mir so...
oder könnt ihr "Juli" und "Silbermond" auch nicht unterscheiden? Ich hole mir meine tägliche Dosis Musik aus dem Radio, und ich zappe immer weg, sobald der Moderator reinquatscht. Gut für die Unterhaltung, schlecht für die Bildung.
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Was ist "Crossmedia"?
Der Grund, warum ich manchmal kotzen muss. Weil dieser Begriff so schön klingt, meinen viele, alles damit bezeichnen zu müssen. Und weil er so wichtig klingt, sowieso. Aber, liebe Freunde des Crossmedia, lasst euch mal heute vom Sympatexter erklären, was dieser Begriff denn eigentlich bedeutet: Zum einen bedeutet Crossmedia NICHT, dass man ein Logo auf die Homepage, Visitenkarten und Anzeigen knallt. Das ist nämlich Corporate Identity. Und das hat zwar etwas, aber nicht so richtig viel mit Crossmedia zu tun. Crossmedia ist ganzheitliche, vernetzte Kommunikation auf mehreren Kanälen. Leider hört bei den meisten Werbern das Aufeinanderabstimmen bei der Gestaltung auf. Aber, das kann ja jeder! Crossmedia ist viel komplizierter und schwieriger, und ja, ich wage den Begriff in den Mund zu nehmen: eine Herausforderung! Crossmedia ist eine Idee (oder gar eine Philosophie), die konsequent zu Ende gedacht und umgesetzt wurde. Dabei hüpft man mit dieser einen Idee von Medium zu Medium und erhöht den Wert dieser Idee durch zunehmende Interaktionsmöglichkeit. Die Kampagne wird für den Nutzer immer interessanter. Nutzt man nur ein Medium, ist die Botschaft nicht komplett. Das ist, wie wenn man im Kino bei "Herr der Ringe" in der Pause (wenn sie die Filmrolle wechseln) rausgeht. Crossmedia ist ein bisschen so wie integrierte Kommunikation (iK), aber bei iK denken die meisten Mediaplaner nur daran, dass sie einen TV-Spot irgendwo senden und dann eine passende Anzeige in 15 Frauentiteln positionieren. Integrierte Kommunikation ist langweilig, Crossmedia ist aufregend! Besonders aufregend wird es, wenn Leute sagen, sie entwickeln eine crossmediale Kampagne, dabei meinen sie eigentlich integrierte Kommunikation. Oder sie sagen so etwas wie "eine integrierte crossmediale Kampagne" und meinen damit eigentlich nur die konsequente Umsetzung von äh... der Corporate Identity. Oder so. Das ist fast so gut wie: " This spot is viral. The buzz it creates will be better than word of mouth". Aber das ist ein anderes Thema.
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Donnerstag, November 23, 2006
Mittagspausenmoral
Heute hat mir die Kassiererin zu viel Wechselgeld rausgegen. Schon wieder. Oder habe ich ihr wirklich zwei statt einem Euro gegeben? Ich weiß es nicht mehr. Aber ich hätte schwören können, dass... in Gedanken versunken gehe ich aus dem Laden und erwarte jede Sekunde einen Reporter von der BILD-Zeitung oder RTL, auf der Suche nach Skandalen. Dem Verfall der Moral, zum Beispiel. Oder einen Moderator, der mir mitteilt, ich hätte die 10.000 Euro leider nicht gewonnen, die demjenigen zustehen, der mit seiner Ehrlichkeit beweist, dass er den Gewinn verdient hätte. Den vermeintlich unehrlich verdienten Euro werde ich daher spenden. Wer will?
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Mittwoch, November 22, 2006
Kino
Little Miss Sunshine: 8/10 Zwischendrin vielleicht ein kleines bisschen lahm. Dafür versöhnt das Ende ungemein.
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Fragen, die die Welt beschäftigen.
Warum stehen die Zeiger bei Uhrwerbung immer auf 10 nach 10 und nicht auf, sagen wir mal, 10 vor 2?
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Sympatext
"Ich brauche jemanden, der mir das Kraulen beibringt." (Sympatexter erzählt jemandem von dem Vorhaben, irgendwann an einem Triathlon teilzunehmen und wundert sich über den seltsamen Blick.)
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Montag, November 20, 2006
open*Brrrrrr*C Teil II
Heute mal wieder bei XING openBC vorbeigeschaut und Augenkrebs bekommen. Das neue Design ist online. Vielleicht gewöhnt man sich ja daran. Wie damals, an stinkende Klassenzimmer und an die Kelly Family.
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Fastfettnäpfchen
Da möchte ich gerade loslegen und mich darüber ereifern, warum ich es so bescheuert finde, wenn Frauen sich sogar die Arme rasieren, da sagt sie mir, dass sie das auch tut. Zum Glück, bevor ich so richtig in Fahrt komme... Dabei sieht sie so normal aus ("ist gaaaar nicht stoppelig"). Und mal wieder staune ich über die Perversitäten der Moderne.
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Freitag, November 17, 2006
Die Jägerin des verstaubten Schatzes
Schätze finden sich überall. Nächste Woche rückt das Entrümpelungskommando an um die verrosteten Waschmaschinen, Fahrräder, Schreibmaschinen, Skier und sonstiges spinnwebengeschwängerte Zeug aus den Gemeinschaftskellern zu entsorgen. Da dachte ich, dass es mal wieder an der Zeit für eine gute Tat wäre. Gesagt, getan, gehüpft, gesammelt, geputzt: Ich habe die Schallplatten gerettet. Denn diese haben ihren Besitzer (...ähm...) verloren. Nachdem ich die millimeterdicke Staubschicht weggeputzt habe, kamen richtige Perlen zum Vorschein: Pink Floyd, Nina Hagen (die war mal jung?) und Blondie. Leider habe ich weder einen Plattenspieler, noch einen eBay-Account. Dafür einen Coolheitswert +5.
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Mittwoch, November 15, 2006
Was ist los in der Blogosphäre KW 46/2006?
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open*Brrrrrr*C
Mal wieder ein Grund, sein Profil bei OpenBC zu löschen. Nicht nur, dass openBC demnächst Xing heissen wird (wie wahrscheinlich Millionen Chinesen. Millionen? Ach was, Milliarden!). Nein, da wird man auch noch ausspioniert. Klar, das hat der Sympatexter auch schon oft gemacht: man gibt einen Namen ein und kramt sein Profil nach nützlichen Informationen durch. Besonders hoch im Kurs steht ein Link zu einem privaten Blog. So liest sich man sich derart in die Psych o?e des Gegenübers, daß man bei einer E-Mail gleich das vertrauliche "Du" anstimmen möchte. "Hahahaaa, diese Trottel" möchte man denken. Aber das Lachen hallt nur kurz durch mein Hirn bis mir klar wird, dass ich auch bei openBC Mitglied bin. Äh... Xing.
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Dienstag, November 14, 2006
Das Alien namens Werbetexter
Ich* kann meiner Tante nicht erklären, was ein Werbetexter den ganzen Tag lang macht, weil sie denkt, dass die Werbung doch sowieso von den jeweiligen Unternehmen gemacht wird. Die Produkte machen die ja schließlich auch. Dann doch sicher auch die passende Werbung. Was muss ich denn da noch schreiben? Meine Eltern verstehen mittlerweile, dass ich die ganze Zeit keine Briefe schreibe, sondern beispielsweise Headlines (Überschriften. Du weisst schon, "nichts ist unmöglich" und "Haribo macht Kinder froh"). Dann aber wieder fragen sie sich, warum ich so lange für so wenige Worte brauche. Das sei doch schnell mal hingekritzelt. Kurz: Meine Familie hat zwar keine Ahnung, womit ich mein Geld verdiene, aber eines weiß sie: Es hat irgendwas mit Drogen zu tun. Denn obwohl die ganzen Ingenieure, Betriebswirte, Informatiker und Ärzte kaum Ahnung über die Popkultur namens Werbung haben, so ist ihnen in den letzten Jahren nicht entgangen, dass Werbung = Kokain. "Kokain schien damals den deutschen Alltag zu erobern. In den neunziger Jahren schließlich verbreitete es sich nicht nur auf Laufstegen und Bühnen, in Platten- und Filmstudios, es setze sich fest in Werbeagenturen, Zeitungs- und Fernsehredaktionen, in Clubs und Restaurants."Zum Glück hat niemand in meiner Familie 39,90 gelesen, denn dann müsste ich mir noch mehr blöde Sprüche anhören. Es reicht ja schon, wenn über meine Cousins und Cousinen gesagt wird, sie gingen ehrlicher Arbeit nach. Ich liebe es. Trotzdem. *Nichtraucher, Nichtkaffeetrinker, Seltenalkoholtrinker.
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Montag, November 13, 2006
Borat vs. Kasachstan
Es wundert mich, dass der Film in Russland verboten ist und in Kasachstan nicht gezeigt wird. Denn eigentlich sollten sich doch die Amerikaner schämen. Wegen ihrer spießigen Dinner-Partys, ihrer Homophobie, ihres Rassismus' und ihrer Humorlosigkeit (habe ich etwas vergessen?). Wenn ich Kasachstan wäre, was ich aber nicht bin, denn ich bin Deutschland, dann würde ich versuchen, mich in dieser Borat-Sache nicht von meiner humorlosen Seite zu zeigen. Kasachstan steht jetzt im Rampenlicht und was macht das Land? Klagt und lamentiert. Wäre es nicht wunderbar, gerade jetzt Abenteuerreisen ins neuntgrößte Land der Erde anzubieten? Im besten Fall würde das zu Völkerverständigung führen. Im schlimmsten Fall zu Blähungen. Statt dessen führen die Links auf der offiziellen Kino-Homepage zu kasachischen Internetseiten, die schlecht übersetzt sind und keine interessanten Informationen bieten. Meine Diagnose: Ganz schlecht reagiert, Kasachstan. Das müssen wir noch üben. Die Situation kannst du ohnehin nicht ändern, aber du könntest versuchen, das beste daraus zu machen und nicht für die nächsten Jahre als Spaßbremse in die kollektive Erinnerung einzugehen.
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Freitag, November 10, 2006
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Jeder Mensch braucht Ziele
Gestern habe ich mir die Cannes-Rolle angeschaut. Sowas geiles möchte ich auch mal machen. Und wenn ich einen Löwen gewonnen habe, werde ich Hausfrau.
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Donnerstag, November 09, 2006
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Filmstöckchen
Woher kommen eigentlich immer diese Stöckchen? Und warum werden die immer länger? Meine Motivation diese zu beantworten, wird mit zunehmendem Umfang proportional geringer. Nehmt es mir bitte nicht übel, aber 19 Fragen sind mindestens 10 zuviel. Ihr wisst doch sowieso, dass ich auf Horrorfilme stehe. Hier meine komplette DVD-Sammlung:       Noch Fragen? (Die Gestalter von Horror-DVDs mögen offensichtlich das Stilmittel "Gesicht in Großformat".)
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Mittwoch, November 08, 2006
Gute Tage, schlechte Tage.
Es gibt echt beschissene Tage. Da kriegt man Rechnungen, erste Mahnungen, zweite Mahnungen, schlägt sich mit Telefonstimmen herum, es herrscht Funkstille - nicht nur beim Autoradio, man stolpert barfuß über Kreissägen und die EC-Karte lässt einen beim Discounter im Stich. Und dann gibt es tolle Tage: Es scheint die Sonne, die Telefonstimme entschuldigt sich für einen Fehler und sagt, dass man sogar noch Geld zurück gekommt, man führt inspirierende Gespräche bei einer leckeren heißen Schokolade, Geldscheine tummeln sich im Geldbeutel, man findet den Code fürs Autoradio und man trinkt Versöhnungstee mit einer guten Freundin. Heute ist ein toller Tag.
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Dienstag, November 07, 2006
Sympatexter vs. Digital Bohème
Da passt man mal nicht auf, und dann sowas: Festanstellung ist out. Heute ist man "frei". Einige dieser Freien wohnen in Großstädten, nennen sich (Prekariat? Generation Praktikum?) " Digital Bohème" und verbergen ihren Geldmangel und ihre Zukunftsängste hinter schicken Laptops. Durch die Bewegungsunschärfe, die aufgrund der Dynamik dieses modernen Lebens auf alles einwirkt, sieht das Ganze dann von außen betrachtet aber wieder schick und toll aus. Ich frage mich zwar, wie man in einer Großstadt die Miete zahlen will, wenn man mit Tausend anderen Photographen, Illustratoren oder Internetirgendwasmachern um wenige und wohl auch schlechtbezahlte Jobs konkurriert, aber Hauptsache, man fühlt sich gut dabei und lebt ein selbstbestimmtes Leben. Dieses Leben ist bunt. Auf der anderen Seite stehen die Festangestellten, die doofe Jobs, doofe Chefs und doofe Mitarbeiter haben. Immerhin können sie die Miete zahlen, erkaufen sich das Dach überm Kopf aber mit ihrer Würde. Das Leben als Angestellter ist grau. Es ist wie eine Grundsatzfrage die über lebenslange Zugehörigkeit entscheidet: Star Trek oder Star Wars? PC oder Mac? Mc Donald's oder Burger King? Fest oder frei? Ich habe mich für "fest" entschieden. Vorerst. Wer weiß, was die Zukunft bringt? Ich bin ziemlich glücklich mit meiner Entscheidung. Ich verdiene mit etwas, das mir großen Spaß macht Geld. Festanstellung bedeutet weder, seine Seele zu verkaufen, noch eine Einbahnstraße, die den Weg zu einem selbstbestimmten Leben versperrt. So. Das wollte ich einfach mal gesagt haben. (Mein Leben ist rosa)
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Friendship 2.0
Die Friedenspfeife für Nichtraucher: der Versöhnungstee. Wärmstens zu empfehlen bei frostigen Streitigkeiten und Freundschaften mit Wintereinbruch.
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Montag, November 06, 2006
Da schreibe ich gerade was vom Erwachsenwerden...
...und dann sowas:
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Woran merkt man, dass man erwachsen geworden ist?
Gefühlte 51% aller Stars, Sternchen und sonstigen (nenne wir sie mal) Menschen, die Zeitschriften und Boulevardsendungen bevölkern, sind jünger als man selbst. Man verdient mehr als früher, als man Praktikant oder Zeitungsausträger war, hat aber am Ende des Monats genau so wenig Geld wie früher, weil man jetzt seine Miete selber zahlen muss. Man kann seine Miete selber zahlen. Man wird von Kindern gesiezt. Man darf Papis BMW fahren.
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Freitag, November 03, 2006
Shopping-Exzess
Wow, sind das tolle Hosen! Hui, ein hübsches Oberteil. Und diese Handschuhe müssen auch sein. Alles unter die Arme geklemmt, zur Kasse gelaufen, an der Kasse vorbei und die Sachen wieder zurückgelegt. Dabei wird das Mantra "das ist schön, aber ich brauche es nicht" gemurmelt. Das ist Pseudoshopping á la Sympatexter. Wunderbar bei Geldmangel und zugleich eine Übung mentaler Stärke.
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Donnerstag, November 02, 2006
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Mittwoch, November 01, 2006
Lustiges Zitateraten
Was liest der Sympatexter?
"Paul seufzte tief und stand auf. Er hatte nicht viele Erinnerungen an sein Leben vor dem Krieg, und im Augenblick war selbst die unmittelbare Vergangenheit verdüstert, aber an eines erinnerte er sich jetzt, nämlich daß es eine Geschichte gegeben hatte, in der etwas Unmögliches geschah, und sobald klar war, daß das Unmögliche nicht daran dachte, sich als ungeschehen herauszustellen, blieb nur eines übrig: Das Unmögliche mußte als möglich behandelt werden."
Tolles Buch. Es gefällt mir jetzt schon. Und ich bin erst auf Seite 37. Von fast 1000.
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