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Mittwoch, November 30, 2005

Argh...

Am Tag der Präsentationsvergabe haben sich alle um die tollsten Themen geschlagen. Wir auch. Leider haben wir beim Würfeln verloren und durften uns dann eines der 3 Freestylethemen aussuchen, die keiner haben wollte. Leider war es diesmal kein Rollenspiel, sondern Management-Ernst. Wir konnten uns nicht entscheiden, welches der Themen am schlimmsten war. Entweder etwas supertechnisches oder etwas computertechnisches. Ich dachte immer, ich sei BWL'er. Dann haben wir, 4 Frauen, uns für "Projektmanagement in der Automobilindustrie" entschieden. Juhu. Das Thema, das keiner ums verrecken haben wollte.
Man kann sich das so vorstellen: 4 Frauen, die sich verzweifelt nach Inhalten und interessanten Formulierungen zu einem Thema umsehen, mit der keine etwas anfangen kann. Aber wir haben nicht aufgegeben. Wir haben Fernsehdokumentationen aufgetrieben, digitalisiert, geschnitten und in Powerpoint eingefügt. Wir haben formuliert, gestaltet und Bücher gewälzt. Wir haben geschwitzt, geübt und gegen C3PM's gekämpft. Wir haben gelitten. Aber wir haben es geschafft: Die Präsentation ist fertig. Wir auch.

Und heute, am Tag der großen Präsentation, ist der Dozent krank. Wird vielleicht im Januar nachgeholt.

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Montag, November 28, 2005

Haidenai, ein Dambedai

Ich werde verarscht. Ganz sicher. Garantiert. Ohne Zweifel. Wenn jemand zu einer Backware "Dambedai" sagt, dann klingt das in meinen Ohren wie ein afrikanischer Volkstanz. Oder wie ein badischer Sprachfehler. Nein, dieses Wort kann es nicht geben. Der Sympatexter lässt sich doch nicht verarschen. Nicht mal nach 10 Minuten Diskussion (mit einigen, ich gebe es zu, echt guten Argumenten) lasse ich mich zum Glauben erweichen. Es ist ja nicht so, dass ich mich mein Leben lang nur von Aldi-Brot ernährt hätte und noch nie die kleinen Schildchen in einer Bäckerei gelesen hätte. Sonst wüsste ich vermutlich nicht, was ein Joggingbrötchen ist. Und ja, "Dambedai" wäre mir sicher aufgefallen. Aber nein, das gibt es nicht. Gab es nicht. Punkt.
Dann, er wird langsam wütend, packt Mr. Dambedai sein Handy aus und ruft einen Verschwörer an, der mir in einer ungestützten Befragung das Wort "Dambedai" metallisch um die kritischen Ohren haut. Oh oh. Der Sympatexter gerät ins Erklärungsnot.

Hmm... naja, vielleicht gibt es das ja nur in Baden. Das Wort "Gelbfüssler" habe ich schließlich auch erst gehört, als ich mal in Baden war. Mr. Dambedai meint, das wäre doch ein Wort, mit dem die bösen Schwaben die netten Badener bezeichnen. Ha, von wegen. Das ist ein Wort, von dem die Badener nur behaupten, die Schwaben würden sie damit bezeichnen. Ich habe es in meiner prä-badischen Ära ehrlich noch nie gehört. Ebenfalls noch nie gehört habe ich das Wort Dambedai, aber diese Bildungslücke hätte ich ja mittlerweise geschlossen.

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Samstag, November 26, 2005

Vieh ahoi

Morgens im Dorf: Der Sympatexter geht joggen. Ja, ehrlich - der Großhund kann es bezeugen.
Normalerweise verläuft das alles ganz normal: Ich laufe los, keuche, schwitze und rette mich dann nach ein paar Kilometern in die Dusche. Letzte Woche hat sich der Hund aber gedacht, dass etwas Abwechslung sicher nicht schaden kann und hat angefangen, irgendwas zu jagen. Ich habe nur etwas davonhoppeln gesehen und dachte schon, dass der Angriff der Riesenkaninchen bevor steht. Am nächsten Morgen an der gleichen Stelle hat der Sympatexter Lernfähigkeit bewiesen und den Hund angeleint. Der Radauwau hat die Ohren gespitzt und sich in Jagdstellung begeben und dann habe sich sie gesehen: Die Riesen(äh-was-eigentlich?)säugetiere. Ganz cool standen sie da, im Doppelpack etwa 15 Meter von mir entfernt, und haben sich sicher gefragt, welche Geräusche Hufe auf menschlichen Schädeln machen. Klonk oder Tokk? Netterweise haben sie entschieden, mich am Leben zu lassen und so habe ich mich vorsichtig weggepirscht. Am dritten Tag erschienen sie zu dritt, zweimal groß und einmal klein. Ich habe sie nur weghoppeln gesehen, aber HA! Was war das? Hoppelnde weisse Hinterteile? Das, so sagte mir meine mindestens 10 Jahre lange Zeichentrickfilmerfahrung, konnten nur Hirsche sein!

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Advent, Advent

Mir brennt gerade die Sonne den Arm weg, der Himmel ist blau und wenn ich aus dem Fenster schaue, lacht mich saftig grünes Gras an. Morgen ist was nochmal? Ach ja, der erste Advent.

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Freitag, November 25, 2005

The Value of a Sympatexter

Ich gebe es zu: mir ist furchtbar langweilig. Puh, geschafft.
Statt mich einem Referat zum Thema "Costumer Lifetime Value Management" zu widmen, widme ich mich lieber dem Value meines Aktiendepots beim FAZ-Börsenspiel. Und während ich das so schreibe, kommt mir ein Gedanke, den ich sofort patentieren lassen sollte: Warum müssen Erstsemestler nicht bei einem Börsenspiel mitmachen? Und am Ende, also bei der Notenvergabe beim Diplom (heute heisst das Bachelor - und ja, ich bin froh, dass ich noch als eine der Letzten das gute alte Diplom bekomme) fließt das Ergebnis des Börsenspiels in die Note mit ein. So lernen Studenten nicht nur sinnloses Kostenleistungsrechnungsblablabla, sondern Sachen, die man wirklich mal gebrauchen kann.




















Also, ich plädiere für eine Eins-Null für den Sympatexter.

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Donnerstag, November 24, 2005

Mars Attacks

Meine Fachhochschule mag zwar klein wie ein Schuhkarton sein, dafür haben wir lustige Dozenten, die einen mit Namen ansprechen.
Heute haben wir mal eine Vorlesung gehabt, die meinen Glauben an Management-Dozenten gerettet hat.

Vorgeschichte: Letzten Montag kamen alle zur ausserplanmäßig nachgeholten Vorlesung - nur der Dozent nicht. Wir schlauen Studenten haben ihm eine kleine Aufmerksamkeit in sein Fach gelegt - eine nahezu komplette Anwesenheitsliste. Heute dann der Showdown in der Vorlesung. Ein cholerischer Wutausbruch? Oder gar Ignoranz? Nein - ein Eimer voller Mars-Riegel als (Bestechung?) Wiedergutmachung.
Sein Kommentar: "Ich war am Montag leider auf dem Tennisplatz. Ich habe es mir falsch notiert. Das macht mich richtig fertig. Ich habe schon die ganze Woche ein schlechtes Gewissen. Ich hoffe, es ist keiner extra wegen mir gekommen. Auf dem Tennisplatz habe ich dann auch noch verloren".
Eine ganz aufmerksame Studentin (nein, nicht ich, ich war damit beschäftigt mein Buch über die neuesten Darwin Awards zu lesen) hat bemerkt, dass die Mars-Riegel seit 5 Tagen abgelaufen sind. Jetzt hat unser Professor einen guten Grund, den marsriegelverkaufenden Koch zu erpressen.

Ach ja, immer diese Intrigen. Ob an der Hochschule oder im Fernsehen. Immer das Gleiche...

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Erwachsenenspiele

Was tun erwachsene Menschen am liebsten in ihrer Freizeit? Genau, sie (piep-zensiert-pieppieeeeep) spielen. Letztes Wochenende war ich auch spielen. Leider hielt meine Aufmerksamkeit nicht bis 04:30 Uhr, so dass ich Junta irgendwie nicht verstanden habe. Aber bei Game of Thrones, das ich dann irgendwann doch mal verstanden habe, habe ich immerhin glorreich verloren.




















Auch sehr lustig: Bloodbowl. Besonders interessant wird es, wenn die Teams im Einheitslook mit gleichen T-Shirts aufkreuzen. Aber an einem Spielewochenende, an dem Männer mit all ihren Magic-Karten ein Kartenhaus bis zum Mond bauen könnten und Frauen in Wildleder-Miniröcken und Holzschwertern durch die Gegend rennen, kann man sich ohnehin kaum noch aufsehenderregend outen.


























Ach, wie habe ich das vermisst. All diese orthographisch völlig inkorrekten aber herzerwärmenden Liebesgeständnisse mit Edding auf Staatseigentum gemalt - wie idyllisch.


























Segen und Fluch eines jeden Brett- und Rollenspielers - der Würfel der nie gehorcht.




















Irgendwie kann ich verstehen, dass manche Menschen in ihrer ganz eigenen Welt leben - wenn die Welt so schön bunt und unproblematisch ist wie Star Trek, zum Beispiel. Wie diese Welt heisst, weiss ich leider nicht. Vorschläge und Tips bitte an mich, euren Sympatexter.

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Dienstag, November 22, 2005

Eine signifikant höhere Anhäufung von Sinnlosigkeiten

Der Sympatexter quält sich montag morgens aus dem Bett. Offiziell fängt die sympatexterische Arbeitwoche dienstags an, aber jede Woche finden gewiefte Mitglieder der Gesellschaft Gründe, um mich aus der Bettdecke heraus zu motivieren.
Gestern waren die Gründe: Videoschnitt an der FH mit einem Programm des Herstellers meines Lieblingsprogramms (Illustrator) und ausserplanmäßig nachgeholte Vorlesung im 6. Block (da schlafen Studenten normalerweise um sich auf dem wöchentlichen Montag-Abend-Absturz-im-Bahnhof vorzubereiten).

Jetzt wollen wir mal alles abha(c)ken, was gestern schief gelaufen ist:

- Mr. Administrator hat am vergangenen Wochenende die Computer im Medienlabor neu bespielt. Leider funktioniert alles, nur nicht das Programm, das wir brauchen. Nach zwei Stunden Wartezeit habe ich beschlossen, meine Zeit lieber mit weihnachtlichem Geschenkeeinkauf zu verschwenden.

- Mr. Ausserplanmäßiges-Nachholen-einer-Vorlesung-im-strategisch-ungünstigen-6.-Block hat es leider versäumt, zu erscheinen. Da er jedoch so viel Wert auf Pünktlichkeit und Anwesenheitslisten legt, habe ich vorgeschlagen, eine Anwesenheitsliste zu erstellen und sie ihm ins Fach zu legen. Geschickterweise habe ich darauf verzichtet, als erste meine Unterschrift auf die Liste (der vom Aussterben bedrohten Studenten?) zu setzen.

- Jedoch habe ich nicht resigniert und beschlossen, meinen Tag sportlich enden zu lassen. Also rufe ich Katja K. aus K. an und frage, ob sie Lust auf Schwimmen hat. Gesagt, getan. Schnell noch heimgefahren und diverse Körperteile rasiert. Unter Zeitdruck passieren dabei leider oft Missgeschicke die Aussenstehende als Gemetzel interpretieren könnten. Dann noch schnell zum Schwimmbad gerast (hui, Glatteis - ich habe Winterreifen, HA!!) um festzustellen, dass das Schwimmbad montags geschlossen hat. AAAAAARGH!!!

Fazit: Ein vollkommen sinnloser Tag. Aber immerhin war es dann am Abend noch lustig. Leider durfte ich mich nicht vollkommen betrinken, weil ich noch heimfahren musste. Nächste Woche sorge ich für eine Mitfahrgelegenheit - oder bleibe gleich zuhause.

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Montag, November 21, 2005

Dentale Psychose

Alle paar Monate habe ich irgendwelche dentalen Alpträume. Dann ist es wieder an der Zeit zur Zahnärztin meines Vertrauens zu gehen, mir sagen zu lassen, dass alles in Ordnung sei und ich nur eine kleine Psychose hätte.
Donnerstag wird mir auf den Zahn gefühlt.

Der Sympatexter hat heute den ersten echten Schnee dieses Winters gesehen (also nicht den, den ich aus dem zugefrorenen Gefrierschrank kratzen muss). Leider während eines Staus aus dem Auto heraus, was die Situation etwas weniger romantisch gemacht hat. Da fällt mir ein, dass ich letzte Woche noch Opfer von Häme und Spott war, weil ich es wagte, mein Auto bei fast 10 Grad Celsius mit Winterreifen zu bestücken. Dass ein Tag später der Winter die Sommerreifen in den Straßengraben treiben würde, hat wahrscheinlich niemand bedacht.

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Mittwoch, November 16, 2005

Leckermaul

Kira mag Äpfel, Walnüsse, Popcorn, Butter, Mais, Käse und selbstverständlich Fleisch.
Aber ganz besonders mag Kira Karotten.

Kira ist ein Hund.

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Dienstag, November 15, 2005

Der Sympatexter hat wieder gesneakt

The best man: 7/10
Ein ganz netter, ganz witziger Film. Das Happy Ende ist bekannt, nur die Hinführung bleibt noch offen. Leider sind die Charaktere ein bisschen zu glatt, alles ist totally perfect - die Wohnung, die Gesichter, sogar das Haar sitzt immer perfekt. Und die Schleichwerbung hat manchmal etwas genervt. Aber ansonsten ein ganz netter Spaß.

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Gesichtet und für schick befunden


































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Montag, November 14, 2005

Blogkrise, die dritte

Es ist schon fatal, wenn man SympatEXter heisst. Denn dann kann es schon mal passieren, dass man bei der Durchsicht seiner Statistiken schockiert feststellt, dass man von irgendwelchen Pornoseiten Besuch bekommen hat.
Verweisender Rechner: irgendein-Pornodownload-dot-irgendwas.

Aber egal. Jeder Besucher bringt mich der magischen 10.000'er Grenze näher. Nur, wie enttäuscht müssen die Suchenden gewesen sein, dass es bei mir nur stilisiert-nackte Rehe gibt... wir werden es wohl nie erfahren.

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Freitag, November 11, 2005

Blut-Bowle

Jajaja, ich suche mir ja schon ein neues Hobby. Nachdem sich mein Bruder alle Knochen einfach oder mehrfach beim American Football gebrochen hat und ich in Amerika irgendwie festgestellt habe, dass die weibliche Variante davon ziemlich langweilig ist, verlagere ich meine Football-Ambitionen auf ein Stück Pappe. Habe gestern meine erste Partie Bloodbowl gespielt und, psychologisch höchst wertvoll, 3 zu 1 gewonnen. Go Humans, go! Danke nochmal an alle Männer aus dem Gamer's Palace, die mir gestern versucht haben zu erklären, warum sich Frauen nicht für Rollenspiele und Tabletops begeistern können. Ich komme dann mal wieder vorbei zum Orks-Schlachten.

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Skandal!























Es ist noch nicht mal Dezember, schon kaufe ich mir die ersten Packungen Magenbrot und Marzipankartoffeln. Meine Ausrede: Ich kann einfach nicht anders.

(und warum zeigt blogger.com meine glasklaren gifs immer als verwaschene jpgs an?)

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Der Sympatexter langweilt sich

Wenn man im Dorf studiert kann man seinem Steak beim Grasen zusehen:





















Wenn man sich in der Managementvorlesung langweilt, kann man einen Kuli leermalen und sich mit viel Gewühl einen Ersatzkuli aus der Tasche kramen, sich den Groll des Dozenten zuziehen und sich danach wieder in seine illustrierte Welt vertiefen.












































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Spontankino

Holy Lola: 3/10
Holy Shit. Wenn Franzosen eine Dokumentation als Kinofilm tarnen und das Ende schon auf dem Kinoplakat verraten, wünschte man sich doch tatsächlich, man hätte sich lieber "Doom" angeschaut. Spannungsbogen? Höhepunkt? Irgendwas? Aber für die hübschen Landschaftsaufnahmen und den Sprachunterricht ("danke" auf Khmer heisst [o'kun]) gibts immerhin nicht die schlechteste Note für diesen Werbefilm für Korruption.

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Mittwoch, November 09, 2005

Was der Sympatexter lustig findet

We are Blog. Resistance is futile. You will be assimilated.

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Die Durchschnittswoche des Durchschnittssympatexters

Montag: Wichtiges, ausserplanmäßiges Treffen an der FH um 18 Uhr.
Der Sympatexter setzt sich in das Auto und rast los. Brummbrumm... An der ersten Ampel dann die Erkenntnis: Oh, ich habe etwas zuhause vergessen. Umgedreht, geholt, losgefahren. Na, zum Glück waren das nur 200 Meter. Aber dann das Unmögliche am Autobahnkreuz. Aus Reflex, Gewohnheit oder einfach nur Dummheit fahre ich in die falsche Richtung. Naja, egal. Dann halt bei der nächsten Ausfahrt umdrehen, denke ich mir. Aber, HA! Dummerweise habe ich ausgerechnet das Teilstück Autobahn erwischt, bei dem Kilometer nach Kilometer keine Ausfahrt kommt. Der Sympatexter lässt sich aber nicht kleinkriegen und fährt verbissen weiter, mit einem Auge auf die Uhr schielend, mit dem anderen abwechselnd auf die Straße und in den Rückspiegel blickend, ob der Hund auf dem Rücksitz meinen Fahrstil nicht mit einem Akt des Erbrechens gewürdigt hat. Ah, da ist die Ausfahrt und schwups, war das Auto wieder auf dem richtigen Kurs. Diesmal den Namen der Stadt rezitierend, in deren Richtung ich fahren musste, habe ich die richtige Ausfahrt beim Autobahnkreuz genommen. Ich war ganz stolz auf mich. Ebenso, dass ich mit meinem kleinen Rennfiesta ("Lauf Ford, lauf!") mit 160+x Km/h alle Benz' und BMWs dieser Welt hinter mir gelassen habe. Ich bin förmlich geflogen, meine Sommerreifen haben den Asphalt kaum berührt, nein, sie haben ihn nur sanft liebkost, die Bäume sind nur so an mir vorbeigerauscht, der seitliche Ausblick ein Matsch aus grün, grau und braun und ja, der Geschwindigkeitsrausch hat mich erfasst, ich fliege, fliege... bremse... STAU. Vor mir eine sich schlängelnde Blechschlange, soweit das bebrillte Auge reicht. So wird das aber nichts mit meiner pro-Kilometer-maximal-eine-halbe-Minute-Statistik. Verdammt! Ich stehe. Ich krieche. Mit 5 Km/h fahre ich an einem Schild vorbei, das Autofahrer dazu ermahnt, sich die Geschwindigkeitesbegrenzung von 120 Km/h zu halten. Das Schild lacht mich aus. Reißverschlussverfahren bis zum Maximum ausgereizt, linke Spur, JA! Ich fahre wieder 60 Km/h. Also ein Kilometer pro Minute. Ja, ja, ich kann es schaffen, ich kann noch pünktlich ankommen. DA! Links eine Lücke. DA! Rechts eine Lücke. Zickzack richtung Etappenziel, dem zweiten Autobahnkreuz. Ich bin zwei Minuten hinter meinem Optimum zurück. Aber noch kann ich es schaffen. Tschakka! Nach 18 Minuten die Ausfahrt! Yeah, ich habe meinen zwei Minuten wieder gewonnen! Dann noch ein bisschen Laub auf der Landstraße aufgewirbelt und pünktlich in der FH eingefahren. Ein imaginärer Lorbeerkranz schmückte mein Haupt, ich habe es geschafft, trotz aller widrigen Umstände. Ich war ja so stolz auf mich.

Leider hat der Dozent eine halbe Stunde Verspätung.


Dienstag: Der Sympatexter hat sich schon wieder irgendwo durchgefuttert. Diesmal aber nicht beim Roten Kreuz, sondern bei Katja K. in K.



























Mittwoch: Was macht der Sympatexter bei Langeweile in einer Managementvorlesung? Klebepunkte zur Risikoeinschätzung auf einem Flipchart werden zweckentfremdet.




























Und die Frage der Woche: Es ist November, die Sonne scheint, die Schnaken fliegen, es hat 15 Grad. Was ist hier falsch? Genau, wir sind auf der Nordhalbkugel.

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Sonntag, November 06, 2005

Der Menschenfreund Teil 2

Was zum Teufel ist eine Hommingberger Gepardenforelle? Klick to know.

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Samstag, November 05, 2005

Unterhaltung

In trauter Zweisamkeit schaut sich der Sympatexter "The Machinist" (8/10) an. Hauptdarsteller: ein unterernährter Christian Bale.

Er: Na, erinnert er dich an Batman?
Sie: Nein, eher an einen bad man.
Er: An Bateman?

Hahahahaha.

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Donnerstag, November 03, 2005

Heute: Der Menschenfreund

Was macht der Sympatexter, wenn er nichts zu tun hat? Genau: Es sucht sich etwas zu essen - kostenlos natürlich. Zur Perfektion habe ich es heute getrieben: Ich habe mich beim Roten Kreuz durchgefuttert, nachdem ich dort einen halben Liter Blut gelassen habe. Der Kassler war vorzüglich, der Käsekuchen jedoch grandios. Und ach ja, der Salat: ein Traum aus Kraut. Ein Krauttraum zum draufrum kauen. Beim Zungenbruch fragen Sie ihren Arzt oder Sympatexter. Dann noch eine Handvoll Snickers/Bounty/Mars-Bonbons und der Sympatexter war glücklich.

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Dienstag, November 01, 2005

Es wurde mal wieder gesneakt - leider

Hustle & Flow: 3/10

"Dieser Scheiss ist perfekt, mann" - Leider kann man das über den Film nicht sagen. Wenn jede Frau Bitch genannt wird und eine Konversation zu über 50% aus Motherfucker, Shit, Fuck und Nigger besteht, ist das eher anstrengend. Der Film mag ja authentisch sein, aber leider ist er auch sehr langweilig. Die einzige geile "Bitch" in dem Film war Nola. Und sie war das weisse Token Girl. Der weibliche Rest hatte einen fetten Arsch und/oder war schwanger.

Nein, also eigentlich war der Film schlechter. Wenn ich es mir recht überlebe, verdient er höchstens 2 von 10 Punkten. Wenn Kusszenen einfach zu lang sind und fette Frauen einem ihren zellulitegestählten Arsch ins Gesicht wackeln, kann man eigentlich nur die Flucht ergreifen. Vielleicht denke ich einfach so negativ, weil ich in der zweiten Reihe saß und man jede Delle und jeden Pickel sogar ohne Brille wunderbar sehen konnte. Uargh... Gänsehaut.

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>> You like what you read? Sympatexter ist käuflich! Der Wahnsinn!
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Weiblich, 29, Stuttgart.

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