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Montag, Dezember 14, 2009

Sneak: Der Solist (5/10)
























Rein theoretisch hätte der Film richtig gut sein können. In der Praxis war er dann doch eher mittelmäßig und streckenweise ziemlich langweilig. Die Geschichte schleppt sich dahin, zwischendrin musiziert ein geistig verwirrter aber musikalisch hochbegabter Schwarzer in den Straßen von Los Angeles mit teilweise echt schrägen Tönen vor sich hin. Zeitgleich führt ein Journalist dem Publikum das Verlagssterben vor Augen und zeigt im gleichen Atemzug, weshalb Journalisten so segensreich für die Menschheit sind. Fazit: Kauft mehr Zeitungen, damit Journalisten mehr Gelegenheit haben, interessante Obdachlose zu finden und ihnen ihr Gutmenschentum angedeihen zu lassen.

Die einzigen Aspekte, die den Film vor dem völligen Abgleiten retten, sind die teilweise sehr schönen Bilder, die hieronymusboschesken Szenen und Robert Downey Jr.

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