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Montag, November 16, 2009

"New in town" (3/10)
























Es gibt Filme, die wurden nur gedreht, weil irgendein verzweifelter Schauspieler ganz dringend Geld braucht. Zumindest erweckt so manche Schnulzette dieses Gefühl. Ich vermute, nicht einmal Amerikaner können über diesen Film so richtig lachen, bei dem die Einwohner Minnesotas als minderbemittelte Hinterwäldler dargestellt werden, die aber auf den zweiten Blick natürlich ein furchtbar gutes Herz haben. Da hat sich ein Amerikaner wohl Willkommen bei den Sch'tis angeschaut und sich gedacht: Ha, das kann ich auch!

Nein, kannst du nicht. Nur weil eine Person aus beruflichen Gründen aus dem sonnigen Süden in den furchtbar kalten und unwirtlichen Norden versetzt wird, diese Person sich anschließend beruflich durchbeißen muss aber nach einem alkoholischen Ausrutscher das Herz der Hinterwäldler erobert und am Ende gar nicht mehr gehen will, heißt das nicht, dass das lustig ist. Vor allem nicht, wenn es so uninspiriert umgesetzt wird und es schon nach 5 Minuten nach echt abgestandenem Happy End stinkt. Zwischendrin kann man den Film nur ertragen, wenn man mit seinen Nebensitzern im Gleichtakt die Augen verdreht, sich an den Kopf schlägt und stille Seufzer der Sneakverzweiflung ausstößt.

Rozana: 3/10
Ralf: 3/10

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